Die Koppentraun ist neuerlich durch Kraftwerkspläne von der Zerstörung bedroht.[br][/br]Jetzt mithelfen !
Die zweite Stufe der Koppentraun bei herbstlichem Niederwasser
Zerstörung der Koppentraun
Erst im letzten Jahr konnten wir mit euren Unterschriften mithelfen, die geplanten Kraftwerkspläne an der Koppentraun abzuwenden. Die Betreiber des Projektes haben nun über den Winter alles daran gesetzt, die entscheidenden Politiker von ihrem Vorhaben zu überzeugen, und haben dabei Einiges geschafft.
Die letzte Hürde für die Betreiber, die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) ist im Laufen und hat mehr als gute Chancen, positiv ausgestellt zu werden, da der zuständige Naturschutzgutachter laut Insidern noch nie ein negatives Urteil abgegeben hat.
Vermessungsarbeiten entlang der Koppentraun bis zur Landesgrenze wurden bereits getätigt, es ist also mit baldigem Baubeginn zu rechnen.
Was ist geplant ?
Das Wasser, das für den Betrieb der Kläranlage Bad Aussee benötigt wird, wird nicht mehr wie bisher nach etwa 400m rückgeleitet, sondern fast 6km entlang der Koppentraun in einem Rohr mit 1,8m Durchmesser zu Tal gebracht. Kurz vor der Landesgrenze zu OÖ (etwa bei der Fischereigrenze) würde das Wasser zurück in die Koppentraun kommen.
Übrig bliebe die gesetzlich vorgeschriebene Restwassermenge (wie das funktioniert, wissen wir ja von Enns/Gstatterboden).
Mit diesen Plänen erreichte man einen attraktiven Höhenunterschied von 85m, bei der Rückleitung in den Fluß müsste die Turbinenanlage errichtet werden.
Übrig bliebe eine trockengelegte Koppentraun, die weder für Paddler noch für Fischer attraktive Freizeitmöglichkeiten bietet. Die Wanderer am neu errichteten Steig durch das Koppental könnten sich an einem quasi trocken gelegten Flußbett erfreuen.
Situation:
- Am 3.10. sind steirische Landtagswahlen, es ist davon auszugehen, daß es vorher eine Entscheidung geben wird.
- Die Gemeinde Bad Aussee hat sich im Gemeinderat geschlossen gegen das Projekt ausgesprochen. Dieser Entscheid hat jedoch keine rechtliche Bindung für die Betreiber.
- Seit einiger Zeit gibt es einen Unterschutzstellungsantrag für das Koppental. Dieser Antrag ist angeblich bereits positiv ausgefertigt, bleibt aber verwunderlicherweise in einer Schublade liegen (politischer Druck ?).
- Es ist wahrscheinlich, daß ein Unterschutzstellungsbescheid das Projekt (endgültig - was ist endgültig ??? - also =>) für längere Zeit verhindern könnte.
- Wir haben letztes Wochenende mit einer Reihe von Anrainern aus Obertraun, Bad Aussee, Altaussee gesprochen und waren höchst überrascht, wie wenig die Bevölkerung in dieses Thema eingebunden wurde.
Was können wir tun ???
Also, zuallererst möcht ich auf unsere Aktion am 27./28. August hinweisen. Wir möchten das Thema bei der Bevölkerung Bad Aussees thematisieren, wir sind gerade dabei, einen Ablauf der Veranstaltung zusammenzustellen, wir halten euch da am Laufenden.
Eines ist aber fix ==> WIR BRAUCHEN EUCH DABEI !!!
Dezidiertes Ziel für die Aktion ist es, möglichst viele Interessensgruppen einzubinden, also Natürschützer, Fischer, Wanderer, usw. Wir als Paddler allein werden den Bad Ausseer/inne/n nicht sagen können, worum sie sich in ihrer Gemeinde zu kümmern haben.
Noch dieser Tage werden wir vorab zwei Transparente platzieren in Obertraun und Bad Aussee, um auf unsere Interessen und die Veranstaltung hinzuweisen.
Sache ist, daß sich Dinge momentan etwas überstürzen, wir sind auf eure Hilfe angewiesen und wenn uns jemand bei der Planung und Durchführung der Veranstaltung helfen kann, jemand Kontakte zu "ranghohen" Politikern und/oder Fischern hat, bitte schnell bei uns melden (redaktion@kajak.at)
Paradies Koppental
Fotos: Matthias Breuel









Ein paar Fragen zum Thema:
wer sind die zukünftigen Betreiber?
wer profitiert von diesem Projekt?
wieviel Strom wird tatsächlich gewonnen?
wieviel Subventionen streichen die Betreiber ein?
was haben die Bundesforste damit zu tun?
Wäre nett, wenn jemand diese Fragen beantworten könnte.
mfg
HJSchwarz
Ein paar Fragen zum Thema:
wer sind die zukünftigen Betreiber?
wer profitiert von diesem Projekt?
wieviel Strom wird tatsächlich gewonnen?
wieviel Subventionen streichen die Betreiber ein?
was haben die Bundesforste damit zu tun?
Wäre nett, wenn jemand diese Fragen beantworten könnte.
mfg
HJSchwarz