150 Teilnehmer besuchten die am 14.6 vom Osttiroler Kajakclub organisierte Diskussion im Lienzer Cafe Wha. Wie erwartet kam Tiwag Chef Wallnöfer nicht zur [...]
150 Teilnehmer besuchten die am 14.6 vom Osttiroler Kajakclub organisierte Diskussion im Lienzer Cafe Wha. Wie erwartet kam Tiwag Chef Wallnöfer nicht zur Veranstaltung, "eine Teilnahme sei im Hinblick auf den Ansatz und die Idee der Veranstaltung nicht ohne weiteres zumutbar" hatte er mitteilen lassen.
Dr. Wolfgang Retter vom Netzwerk Wasser Osttirol referierte über Alternativen zur Wasserkraft und über die Bedeutung von intakten Landschaften für nachfolgende Generationen und den Tourismus. Dass die Tiwag in Italien für Abnehmer von Strom aus den Tiroler Bergen ("energia idrica dai monti tirolesi") wirbt und Wallnöfer den Tirolern gleichzeitig weismachen will, dass es viel zu wenig Strom gibt" sorgte für besondere Aufregung.
Dr. Retters langjähriger Gegner Alfred Thenius holte weit aus und musste vom Moderator Thomas Zimmermann zur Kürze ermahnt werden, Aussagen wie "Schon Wallnöfer hat gesagt: Wenn die Frauen kommen, können wir es lassen" sorgten für Aufregung und Pfui-Rufe. Mehr dazu in der Tiroler Tageszeitung.
Wasserkraft aus den Tiroler Bergen für den italienischen Strommarkt?
Sollen dafür 2 Osttiroler Täler durch 90m hohe Staumauern unter Wasser gesetzt werden?
Der Optionenbericht der Tiwag sieht das für das Winkeltal (Villgraten) und das Tauerntal oberhalb von Matrei/ Raneburg vor.









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