Die March bietet viele Möglichkeiten für eine ein- oder mehrtägige Wanderfahrt in der zweiten Jahreshälfte.
Die March führt entlang der Österreichisch- Slovakischen Grenze von Norden nach Süden.
Die Aulandschaften und vor allem der Nationalpark Donauauen machen die Tour zu einem wunderbaren wenn auch unspektakulären Erlebniss.
Als Einstieg bieten sich für ein Zweitagestour Bernhardstal an der Thaya oder Hohenau an.
Die Thaya mündet nach 12 km in die March, für diesen Abschnitt sind die vielen Bewässerungsanlagen charaktaristisch.
Ich bin jetzt nicht genau informiert ob die Pontonbrücke bei Hohenau an der March schon abgebaut ist. Hier mußte man rechtzeitig anlanden um von der Strömung nicht in Bedrängnis gebracht zu werden. Die Brücke mußte überhoben werden.
Ansonsten kann man bequem unterhalb dieser Brücke einbooten.
Eine Eintagestour startet man am besten in Dürnkrut, dort kann man direkt zum Fluss zufahren.
Leider gilt auf der March ein Befahrungsverbot für die ersten 5 Monate im Jahr.
Ich habe Verständnis für den Schutz der Brutstätten. Wenig Verständnis habe ich für die oft rabiaten Fischer die zum Teil ihre SChnüre quer über den ganzen Fluss spannen und sich dann aufregen wenn man nicht allen ausweichen kann.
Im Nationalpark Donauauen, sollte man sich entsprechend verhalten. (Übrigens schadet naturnahes Verhalten nie)
Wenn man leise unterwegs ist kann man viele Vögel beobachten und vielleicht auch mal einen Biber.
Die Fraßspuren der Biber kann man überall entlang der Strecke finden.
Der Herbst hat in den Auen viele Reize, wer eine Sandbank so verlässt wie er sie angetroffen hat kann auch problemlos auf einer der vielen Sandbänke bei Niederwasser übernachten.
Als Ausstieg bietet sich die Mündung der March an die Donau an.
Hier ist aber darauf zu achten das man nicht zu weit in die Donau hinauskommt. Flussaufwärts der Mündung ist ein großes Kehrwasser. Von diesem Kehrwasser geht ein Weg aus der Au hinaus. Auf einem Feldweg der von Markthof zum Autoabstellplatz führt kann man auf die Bundesstraße zurückfahren.
Ein weiterer Gefahrenpunkt ist die Fähre bei Angern, hier muss man auf das Seil und natürlich auf die Fähre selbst achten.
Boote kann man bei Forstverwaltung im Forsthaus Stopfenreut ausborgen. Reservierungen am Wochenende sind zweckmäßig.
Für eine Tagestour eignet sich auch eine Fahrt durch die Donauauen.
Zum Schluss noch einige GPS Wegpunkte:
Einstieg Bernhardstal: 48°41´30´´ N / 16°55´00´´O
Einstieg Hohenau: 48°36´07´´ N / 16°56´01´´O
Einstieg Dürnkrut: 48°27´54´´ N / 16°51´50´´O
Ausstieg Devin: 48°10´27´´ N / 16°58´27´´O
Autoabstellplatz: 48°10´33´´ N / 16°58´25´´O









Pontonbrücke seit Juli 2005 bereits "Geschichte"; jetzt kann unter der neuen Brücke problemlos durchgefahren werden und auf der rechten Seite vor dem Ziegelbau auf den Stiegen der Meßstelle ausgestiegen werden