Zum 18. Mal trafen sich die härtesten Männer unter der Sonne in Lienz zum Bewerb des "Dolomitenmann".[br][/br]Hier der Bericht ...
Zweifelsohne ist der Dolomitenmann das Extremsport-Event für die Härtesten der Harten. Am Wochenende ging er zum 18. Mal in Lienz über die Bühne.
Wendelin Ortner im Anflug440 richtig harte Männer versammelten sich am 10. September in Lienz beim härtesten Extrembewerb der Welt ihre Kräfte zu Messen. Angetreten wurde in vierer Teams bestehend aus Bergläufer, Paragleiter, Kajaker und Mountainbiker.Bei den Bergläufern dominierte der Neuseeländer Jonathan Wyatt das Rennen. Mit neuem Streckenrekord übergab er als Erster am Kühbodentörl an seinen Paragleiter. Schon kurze Zeit später wurde es am Sportplatz in Leisach, dem Übergabeort von Paragleiter auf Paddler, zum ersten Mal spannend.
Wendelin Ortner übergiebt an Harald Hudez
Während das Publikum die Augen auf die noch winzigen Schirme am Himmel richtete machte sich unter den Paddlern allmählich Nervosität breit. Schließlich schraubte sich Christian Amon als erste 'Flieger' zum Sportplatz herunter und schickte Herwig Natmessnig vom Team Leingruber Personal als ersten ins Rennen. Etwa 6 1/2 Minuten später starteten mit Harald Hudez und Gerhard Schmid die ersten Verfolger ins Rennen.
Kurz zusammengefasst lässt sich der Kajak-Kurs so beschreiben:
Abschlag – 100 Meter Sprint zur Drau – durchschwimmen – weitere 150 Meter zum Bootslagerplatz laufen – einbooten – Alpinstart aus 6 Metern Höhe (zwingend) – ab zur 1. Auwärtszone – 900 Meter Regatta – kurzer Slalom – 2. Aufwärtszone (50 Meter) – 200 Meter freie Fahrt – 3. Aufwärtszone (60 Meter) – nach 100 Metern folgt die 4. Aufwärtszone (50 Meter) – Eskimorolle unter Baum mit Ästen – Tore – 1,3 Kilometer Regatta zum Zusammenfluss Drau/Isel – 300 Meter die Isel flussaufwärts paddeln – ausbooten – Katarakt umtragen – einbooten – Tore im Katarakt – ausbooten – mit dem Boot zum Mountainbiker – Abschlag!
Dass auch die Paragleiter extreme Leistungen vollbringen war am Leisacher Sportplatz nicht zu übersehen – vor allem bei den Außenlandungen.
Die wohl spektakulärste lieferte Josef Oberegger vom Team Landschaftsgestaltung Tschapeller. Während im Übergabebereich zwei ungeduldige Paddler darum stritten, wen der blau-weiße Schirm wohl ablösen würde, verfing sich dieser in den Ästen einer Fichte. Zum Glück konnte sich der Flieger selbst aus seiner misslichen Lage befreien und an den nun gar nicht mehr so ungeduldigen Paddler übergeben.Da 'Fliaga' vom Oatex...
Paragleit-Action am Sportplatz...
Spannung wurde beim Dolomitenman 05 aber in jedem Fall geboten. Negativ viel allerdings der vorzeitige Abbruch des Rennens ins Augenmerk. Vor dem Eintreffen des allerletzten Mountainbikers wurde das Ziel geschlossen. „Muss er halt schneller fahren“ hieß es – aber vielleicht ist es ja gerade das, was einen wirklich harten Bewerb ausmacht.
Am Abend zeigte sich noch, dass Dolomitenmänner auch gut im feiern sind. Trinkfestigkeit war die wohl gefragteste Eigenschaft des Abends, aber auch Ausdauer wurde belohnt wenn’s ums Nachschubholen an der Bar ging.
Ergebnisse:
Gesamtwertung:
1. Leingruber Personal – 03:53:36,3
(John Wyatt, Christan Amon, Herwig Natmessnig, Alban Lakata)
2. Red Bull International – 03:56:11,6
(Markus Kröll, Wendelin Ortner, Harald Hudetz)
3. Powerteam Ausserer – 04:03:28,5
(Alexander Rieder, Markus Prantl, Gerhard Schmid, Hannes Pallhuber)
Kajak Einzelwertung:
1. Gerhard Schmid (Aut), Powerteam Ausserer – 00:28:18,7 2. Kamil Mruzek (CZE), Skoda Auto – 00:28:21,2 3. Herwig Natmessnig (AUT), Leingruber Personal – 00:28:33,3
Mehr Informationen zum Dolomitenmann 2005









Perfekter, spannender Bericht, danke jup! LG Peter
Wie war denn das tor bei spielwalze? wieder so beschissen wie letztes jahr?
bin genau bis zu diesem -vorzeitigen- abruch geblieben -mich sehen die beim dolomitenmann nie wieder-die siegerehrung hätte im notfall auch ohne das team stattfinden können-und sie währen sicher sehr gern durchgekommen-es ist ein --harter-- bewerb aber ich hätte mir gedacht werner grissmann hat -VOR ALLEM- spaß an der sache oder hat nur mehr der ROTE BULLE das sagen -SCHADE. mfg robert kamp