Über den Dragon bei Anamur, hatten wir einige ältere Informationen: WW I-II, einige Schwälle bei hoher Wasserführung bis III. Wasser fanden wir reichlich vor, blaugrüne 20-25 m3/s, die der kurze Fluss offenbar aus einer Riesenquelle hervorzauberte. Leider fanden wir keine Zeit, diese spektakulär beschriebene Quelle (100 m Geysire ?) zu besuchen, wir booteten an der beschriebenen Stelle ein. Was von der etwas höher gelegenen Strasse wie ein friedliches blaues Band gewirkt hatte, entpuppte sich als rasantes Wildwasser. Wenige Meter hohe Klammwände sorgten für beachtliche Turbulenzen, immer wieder wurden wir an die "Lange Gasse" der Salza erinnert. Trotz Küstennähe verlangsamte der Dragon sein Tempo nicht, vielmehr standen wir letztlich vor einer langen, tosenden Schwallstrecke mit schwer erkennbarem Ende. Vom Gegenlicht geblendet, riskierten wir die Einfahrt, konnten glücklich die größten Löcher umgehen und verschnauften erst nach gut 500 m in einer grossen Kehre wieder. Als wir kurz darauf die schöne Steinbrücke der Hauptstrasse nach Ermenek erreichten, waren wir uns einig: Der flotteste Dreier dieses Urlaubes!
Bericht von Walter Mück









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