Toller Bildbericht von Bernie Mauracher über das erste Lofer Extrem Rennen vom letzten Wochenende.
Die so genannte „Teufelsschlucht“ bei Lofer ist ein begehrtes Ausflugsziel für viele Kajakfahrer und Wildwassersportler. Die Schwierigkeiten der verschiedenen Streckenabschnitte, die im Bereich Lofer zur Auswahl stehen, reichen von Wildwasser 1 bis 5. Ob Strubbach, Slalom oder Teufelsschlucht - es ist für jeden etwas dabei.
Das Lofer Extremrennen fand jedoch auf dem schwierigsten Abschnitt statt.
Wildwasser 5 bei einem Pegel von ca. 50 cm und einer Streckenlänge von rund 800 Metern. Neunundzwanzig Teilnehmer aus vier Nationen - darunter fünf Frauen - nahmen am Rennen teil.
Nico Langner und hinter ihm Uli Kittelberger
Die Stelle nach der dreier Kombination
Der Start war kurz oberhalb der so genannten „Dreierkombination“, dem Herz der schwierigsten Stelle der Teufelsschlucht. Das Ziel befand sich ca. 800 m weiter am Ausgang der Schlucht, wo man die Endzeit mit einem Schlag auf eine Glocke auslösen musste. Die Damen starteten unterhalb der Dreierkombination und hatten eine Länge von ca. 500 Metern zu bewältigen. Zwei Damen gingen jedoch auch vom Männerstart ins Rennen. Obwohl dieser Abschnitt selten von Damen befahren wird, stellte es für Anna uns Sonja überhaupt kein Problem dar. Die beiden meisterten diese Herausforderung bravourös.
Bernhard und Matze im Duell
Unter der Leitung des Organisators Peppi Leinhard begann das Rennen um 14.30 Uhr. Den Anfang durften die Damen machen und ANNA JANKOWFSKY aus Deutschland sicherte sich mit einer Zeit von 3.26:75 den ersten Platz. Bei den Herren bewältigte der Ex-Slalomfahrer ULF SOMMER mit einer Zeit von 3.28:62 am schnellsten den Kurs.
An der dreier Kombination waren die meisten Zuschauer
Gratulation den Athleten, aber das war noch nicht alles! Die neun Besten stiegen nun zum sehenswerten Head to Head Rennen auf. Die Rennstrecke konzentrierte sich jetzt nur noch auf den Bereich der Dreierkombination, drei Fahrer mussten zugleich starten und der Beste stieg zur nächsten Runde auf. Der Steg am Uferbereich war überfüllt von Touristen, die sich das Spektakel nicht entgehen lassen wollten. Alle warteten gespannt auf den Start und fragten sich, wie die Athleten diesen gefährlichen Abschnitt wohl zu dritt meistern könnten.
Franz Puckl , der als Sprecher am Ziel stand, unterhielt die Zuseher und feuerte die Kanuten bestmöglichst an.
Franz Puckl bei der Arbeit
3-2-1- Start. Die ersten legten los. Alles ging drunter und drüber: die Einfahrt rein, durch die Walze und Vollgas in Richtung des Schlitzes, am Syhpon vorbei und schon wieder in die nächste Walze rein. Der Bug wurde vom Unterwasser geschnappt und nach unten gezogen. Der nächste fuhr mit voller Fahrt oben drüber und wurde in Richtung Schanze vom nächsten rechts überholt. Die Zuschauer jubelten und waren von diesen spektakulären Szenen voll begeistert.
Die letzte Stelle rechts runter, über den starken Rücklauf drüber und gewonnen - Aufstieg zur nächsten Runde
Im Halbfinale landeten Uli Kittelberger, Bernhard Mauracher und Stefan Förster (Pätsch)
Jetzt hieß es Gas geben, denn es ging um den Titel.
Nach drei Runden voller Fahrt blieb Bernhard Mauracher übrig und konnte sich über den Sieg vom Lofer Extremrennen freuen.
Vor der Preisverteilung wurde noch kräftig gegrillt.
Nach der Veranstaltung wurde vom Peppi eine riesen Fete am Bootshaus St. Martin organisiert, wo dann natürlich auch die Preisverteilung stattfand. Franz Puckl übernahm diese ehrenvolle Aufgabe und übergab den Athleten die Pokale sowie viele Sachpreise.
Unter anderem gab es auch eine Versteigerung, bei der unser Kollege Matze Brustmann als Versteigerungsobjekt herhalten musste. Es wurde noch kräftig gegrillt, Bier getrunken und gefeiert. Einige gingen sogar noch im Bootshaus zur Sauna. Manche machten es sich am Lagerfeuer gemütlich und begutachteten den Sternenhimmel, wo in dieser Nacht übermäßig viele Sternschnuppen vom Himmel fielen. Es war ein gelungenes Rennen mit einer schönen, langen geilen Nacht.
Die Gewinner bei den Damen, von rechts nach links, 3. Susanne Spölmink, 1. Anna Jankowfsky, 2. Johanna Langer
Besten Dank an den Organisator sowie jenen, die es ermöglichten dieses Rennen durchzuführen. Besten Dank auch an den AKC, der für die Sicherheit zuständig war und auch viele Athleten zum Start brachte. Danke den Sponsoren für die Sachpreise: AKC, Blueandwhite, Ty-warp, TVB Lofer, Gemeinde Lofer, Kanuschule Kitz Alp, Robson Paddle, Hf-Sports, ReiniBistroDax, Blisstick, Red Bull u.v.m.
Bernhard Mauracher gewann das 1. Lofer Extrem Rennen.
Sieger des 1. Teufelsschlucht Exremrennen 2005-08-18
BERNHARD MAURACHER
BM Sponsord by: Blueandwhite, Dagger, Ty-warp, Noname, Riverstar
Text: Bernie Mauracher, Fotos: Nico Langner, Hendrik Joosten, und Bernhard Mauracher









Super spannendes Rennen - klasser Bericht, Gratulation Bernie! LG Peter
war echt ein super geiles Rennen , die Spannung der Finalläufe war kaum zu übertreffen, mit berni M. fand die Veranstaltung einen würdigen Sieger.
Gratuliere zu einem tollen Event
Franz
Hey Bernie, mein Name ist Hase und ich stand vergangenes Wochenende auf dem Siegertreppchen. Anscheinend hast Du Dir in der Türkei ein Gedächtnis confusos eingeholt. Erst bringe ich Dir schöne Frauen an die Soca, dann ißt Du meine Schockolade am Ufer und nebenbei bin ich die Freundin Deines Filmkameraden und nun weisst Du trotzdem nicht mehr wie ich heiße?! Senor, ich rate Dir einen Besuch beim zillertaler Oberarzt!
Hallo liebe Hanna!
Natürlich kenn ich Deinen Namen. Ich habe alles in die Wege geleitet um das auszubessern.
ENTSCHULDIGUNG!!!
Bis bald und schöne Grüsse
BM