Das Mühlviertel ist glücklicherweise nach seinem westlichen Grenzfluß, der Mühl, benannt. Der östliche Grenzfluß des Mühlviertels ist die Naarn, und diesem Fluß widmet sich der 5.Teil der Berichtserie.
Im 5. und letzten Teil geht es um einen weiteren klassischen Bach im Mühlviertel - die Naarn. Sie liegt ganz im Osten und bietet auf relativ langer Strecke schwieriges Wildwasser.
Im schwierigen Falkenstein Katarakt - 3. Naarnschlucht
Die Naarn hat einen sehr schönen Oberlauf, die Große Naarn. Vorwiegend leichte Fahrt immer wieder unterbrochen von Passagen mit mittleren Schwierigkeiten und 2 Wehren.
Einfahrt in den Kraftwerkskatarakt - Große Naarn
vorwiegend leichtes Wildwasser auf der Großen Naarn, unterbrochen von einigen Passagen bis III+... und dem Kraftwerkskatarakt. Hier wird auf längerer Strecke WW IV erreicht.
durchaus lohnende 4 Kilometer lange Wildwasserstrecke auf der Großen Naarn
Nach dem Zusammenfluß mit der Kleinen Naarn heißt der Fluß Naarn. Es folgen 3 Schluchten mit tollen Wildwasserstellen. Die erste Schlucht kann eigentlich auf Sicht befahren werden, besonders bei hoher Wasserführung ein absolutes Highlight im Mühlviertel!
Enge und zum Teil unterspülte Passagen in der zweiten Naarnschlucht.
Die zweite Schlucht präsentiert sich enger, mit einigen tückischen und gefährlichen Passagen. Einige Stellen weisen Unterspülungen und Syphone auf, es empfiehlt sich hier eingehend zu besichtigen.
Einfahrt in die zweite Naarnschluchtdie selbe Stelle von oben gesehen
Ausfahrt aus der zweiten Schlucht. Ein oft syphonierter Felsriegel, der rechts umfahren werden sollte.
Die dritte Schlucht beginnt mit einem Paukenschlag - der Jägerheimkatarakt WW V+, schwierigste Stelle der Naarn. Zur Zeit mit einigen Baumhindernissen.
Es folgen auf 2 Kilometer Länge noch einige schwierige Stellen bis WW IV+.
Und als Abschluß der Falkensteinkatarakt, ein S - förmiger wuchtiger Katarakt.
Die Fahrt endet kurz nach dem Falkensteinkatarakt bei einer Brücke. Eine Weiterfahrt bis und durch Perg kann man seit dem HW 2002 vergessen, der Fluß wird zur Zeit stark reguliert.









Super Bericht, geiler Bach
Gruss, Bernhard