Das Thermometer im Auto zeigt 5,5°C, als ich endlich weit unter der ...
Die neue Terminator III, Graz City
Das Thermometer im Auto zeigt 5,5°C, als ich endlich weit unter der Radetzkybrücke einen Parkplatz finde. Naja, erübrigt sich zumindest jede Überlegung, ob Fotoapparat oder Paddelzeugs mit raufzunehmen zur Hauptbrücke. Kurz überleg ich noch, auch die Kamera da zu lassen, wen interessieren schon Bilder von einem leeren Spot. Aber was soll's, ein paar Schnappschüsse sind immer drin. An der Radetzky wechsle ich ans linke Ufer, bin schon recht gespannt auf die neue T3, gleich sieht man rauf zur Hauptbrücke. Im ganz ersten Moment wunderts mich auch nicht, daß da ein Haufen Leute obensteht und runtergafft, ich kenn's ja fast nicht anders. Schnell krieg ich meine zeitliche Disorientierung wieder in den Griff und ertappe ich mich, wie mein Schritt beschleunigt und der Zeigefinger meiner rechten Hand am Verschluß der Fototasche zu fummeln beginnt.
Keine paar Schritte weiter erspähe ich die ersten bunten Flecken am Wasser, das sind ja nicht Einer oder Zwei, da is ja Alles beinand. Eine Zehntelsekunde denke ich zum Auto umzudrehen und meinen Paddelstuff zu holen, dann schließe ich fröstelnd den obersten Knopf meines Mantels und eile weiter Richtung Spot.
Belustigtes Zuwinken, als wir unsere Gesichter erkennen, der Daniel, der Chris, der Michi, der Veit, der Hansi ... alle beinand im neuen Terminator III. Und der kann sich sehen lassen, zeigt sich als erstklassige Trainingswalze beim gestrigen Pegel von etwa 275cm für alle Walzenmoves tauglich. Das Volumen wurde deutlich verringert, etwa 50m3/sek werden es sein, auch das Gefälle wurde im Vergleich zum WM Spot weggenommen, sodaß sich hier eigentlich vom Rodeorookie bis zum Herzig alles wohlfühlen kann.
Daniel zeigt, was die neue T3 hergibt.
Der Clou an der Sache ist ja dann der, daß genau, wenn der Pegel für die T3 zu hoch wird (275-280cm), sich die Radetzkywalze zu etablieren beginnt, die dann bis gut 310cm aushält. Und damit bietet sich den Grazern wahrscheinlich an mehr als 300 Tagen im Jahr die Möglichkeit, sich mitten in der City einen abzushredden. Ein grosser Erfolg für diese Sportart sowohl in Breiten- als auch Tiefendimension.
Die Mühe hat sich gelohnt, Michi !
Veit - in temperierten Einklang mit dem Terminator.
Und auch der Hans-Jörg wheelt mit.
Ja, dann war da noch der eigentliche Lokalaugenschein, das Lokal war das "Peoples" im Grazer Univiertel, der Anlass war die Sponsion unseres Rastahias, der is jetzt kein Student mehr, der Dad hat den Dauerauftrag schon gekündigt, und der freie Arbeitsmarkt fletscht seine Zähnchen. Gratulation, Hias, Dank für Speis und Trank und "tua dann nach Dienstschluß brav trainier'n" !









Keine Kommentare
Dieser Artikel hat bislang keine Kommentare erhalten.
Entschuldige, vielleicht sind alle Kommentare den Bach runtergegangen oder es hat einfach noch niemand einen Kommentar hinterlassen. :(
Aber du kannst der erste sein, der einen Kommentar hinterlässt !