Keine neuen Kraftwerke

[b]Wir Bootfahrer können hier gegen neue Kraftwerke protestieren, diesmal mit einer E-Mailaktion![br][/br]Sendet eine E-Mail an Kraftwerksbetreiber, an Politiker und Organisationen, sendet Leserbriefe an Zeitungen.[/b]

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Staumauer Staudamm

Venter Ache Ötztal

Ötztal im HerbstSieht das Ötztal bald so aus?

Wir Bootfahrer können hier gegen neue Kraftwerke protestieren, diesmal mit einer E-Mailaktion!
Sendet eine E-Mail an Kraftwerksbetreiber, an Politiker und Organisationen, sendet Leserbriefe an Zeitungen.


Einige E-Mailadressen und ein Beispieltext sind unten zu finden. Einfach die Adressen anklicken, Betreff und Beispieltext ins Emailprogramm reinkopieren oder noch besser selbst einen persönlichen Text schreiben und senden.
Wir dürfen nicht alles ohne Protest akzeptieren.
Sollen doch die Anderen protestieren ist der falsche Gedanke...


Das geplante Koppentraun Kraftwerk ist wahrscheinlich vom Tisch - auch dank uns Bootfahrer!
Der WWF hat ein neues Kraftwerk an der Ybbs verhindern können - dank Unterstützung der Bevölkerung!

Einige Kraftwerksbetreiber:
TIWAG Tirol (Vorstand Dr.jur. Bruno Wallnöfer)
KELAG Ktn (Vorstand Univ.-Doz. DI Dr. Hermann Egger)
SAFE Sbg (Vorstand Mag. August Hirschbichler)
EVN NÖ (Vorstand Dr.Rudolf Gruber)
Verbund (Gen.Dir. Dipl.-Ing. Hans Haider)VKW Vbg (Vorstand Dipl.-Ing. Dr. Leo Wagner)ESTAG Stmk (Vorstand DI Dr. Franz Kailbauer)Energie AG OÖ (Gen.Dir. Dkfm. Dr. Leopold Windtner)Wien Energie (Vorstand Michael Obentraut)

Einige Politiker:
ÖVP Tirol (LH Dr. Herwig van Staa)
Die Grünen Tirol (Klubobmann Georg Willi)
ÖVP (Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel)
Die Grünen (Univ.-Prof. Alexander Van der Bellen)
SPÖ Tirol (Landesgeschäftsführer Jakob Riser)FPÖ Tirol (Klubobmann Willi Tilg)SPÖ (Dr. Alfred Gusenbauer)FPÖ (Bundesparteiobfrau Ursula Haubner)

Einige Zeitungen:
Tiroler Tageszeitung
Neue Kärtner Tageszeitung
Salzburger Nachrichten
Kurier
Die Presse
Wiener Zeitung
Neue Kronen ZeitungVorarlberger NachrichtenKleine ZeitungOberösterreichische NachrichtenNeues VolksblattDer StandardWirtschaftsBlatt

Ein Beispieltext:

Verantwortungsvolle Energienutzung


Sehr geehrte Damen und Herren!

Trotz Jahr des Wassers, Natura 2000, Wasserrahmenrichtlinie, … holen Kraftwerksbetreiber in OÖ, NÖ, ST, KTN, SBG, VBG alte Pläne aus den Schubladen. Allein in TIROL sind 60 zum Teil schon genehmigte Kraftwerksprojekte auf dem Tisch, das größte soll im Ötztal um 1 Milliarde € gebaut werden… Dieses Geld muss aber wieder eingenommen werden!

Im Winter wird am meisten Energie verbraucht, aber in den 4 Wintermonaten liefern Wasserkraftwerke nur 10-15% ihrer Gesamtjahresleistung, also wenig Einnahmen im Winter! Die fehlende Energie wird teuer mit Kohle- und Gaskraftwerken erzeug, also hohe Kosten im Winter! Im Sommer wird ein Stromüberschuss produziert, der wird zu Dumpingpreisen exportiert, also wenig Gewinn im Sommer! Wie sollen sich solche Milliardenprojekte amortisieren? Durch Subvention mit Steuergeldern? Wer verdient an solchen Projekten, die Öffentlichkeit sicher nicht…

Es gibt Alternativen, Modernisierung von alten Kraftwerken bringt bei geringen Kosten leicht 20% mehr Energie, Biomassekraftwerke bringen wesentlich mehr Arbeitsplätze als Wasserkraftwerke, Solar- und Windenergie sind bis jetzt in der verschwindenden Minderheit.

Bestehende Energiequellen könnten durch Einsatz von Technologie wesentlich effizienter genutzt werden, wichtige Umwelt und Technologie Arbeitsplätze würden Österreichs Wirtschaft wesentlich mehr nützen, als viele Millionen Kubikmeter Beton. Sanfter Tourismus in intakter Natur wird den Anrainern mehr Arbeitsplätze bringen als viele Kubikmeter Beton.

Aber auch wir Konsumenten können ein Kraftwerk bauen das mehr Energie als das größte Donaukraftwerk liefert – und – es kostet nichts, im Gegenteil es bringt uns sogar Geld! Werden pro Haushalt ein paar Glühbirnen durch Energiesparlampen ersetzt oder nicht benötigte Verbraucher ausgeschaltet, wird ganz einfach weniger Leistung konsumiert. Die vielen komfortablen Geräte verbrauchen im StandBy Modus "fast ausgeschaltet" oft mehr Energie, als für die kurze Zeit die sie wirklich benötigt werden. Werden TV, Video, Radio, PC, etc. per Steckdosenleiste wirklich ausgeschaltet ist das wieder eingesparter Strom. Machen Millionen Österreicher mit, bringt das mehr Leistung als das größte Donaukraftwerk! Und da sind die wirklichen Stromfresser wie Herd, Geschirrspüler, Waschmaschine, Trockner, etc. noch gar nicht dabei, hier gibt es sicher auch noch ein einfach zu realisierendes Sparkraftwerk größer als das größte Kohle- und Gaskraftwerk in Dürnrohr! Als kostenlose Draufgabe gibt es einen großen Schritt Richtung Kyoto Protokoll, weniger Schadstoffe, und das zum Nulltarif!

Um solche Ziele durch Aufklärung, Begeisterung, Gesetze und Förderungen erreichen zu können und wollen brauchen wir aber Umwelt- und Energiepolitik mit Engagement und Verantwortung. Nur über Wettbewerb, Globalisierung, etc. zu lamentieren ist zu wenig. Ideen, Projekte, viele kleine Schritte sind gefragt um den hemmungslosen Energieverbrauch in eine verantwortungsvolle Energienutzung zu verwandeln. Dann müssen wir keine Wasserläufe trockenlegen, Flüsse zubetonieren und verstauen, sondern können die letzten unverbauten Gewässer intakt der nächsten Generation übergeben!

Bitte helfen Sie mit.

Mit freundlichen Grüßen,

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4 Kommentare

  1. no-avatar

    liebe kajaker!
    euer anliegen in ehren, beim lesen eures textes kann ich nicht mehr mit.
    das ist wieder mal ein rundumschlag in dem alles drin ist (und ich auch verstehe was ihr damit sagen wollt) aber das so nicht geschrieben werden kann.
    das sind briefe wie sie die betonierer mit (eh scho wissen), 'grüne spinner wollt ihr zurück auf die bäume' lächelnd abtun. und sie haben nicht ganz unrecht damit.
    ihr müsst mit besseren (härteren) fakten kommen. sanfter tourismus in intakter natur interessiert die nicht. kein wort vom stromgeschäft, (strom ist ein import/exportgeschäft), kein wort von atomstrom. kein wort von gewinnmaximierung und aktienkursen.
    dazu der absatz aber auch wir konsumenten können ein kraftwerk bauen....
    das hat doch in so einem brief nix verloren !
    in eurem brief ist einfach viel zu viel vermantscht. die argumente stimmen schon, aber es ist halt immer noch im stil der grünbewegten 80er geschrieben.
    holt euch unterstützung von einschlägigen institutionen (klimabündnis, wwf, global 2000, biomasseverband, alpenverein, usw.) die informieren auch auf ihren webseiten ganz gut. und ich kann mir vorstellen die wären gern bereit euch beim verfassen eines besseren textes zu helfen.
    da fällt mir ein - in den letzten global news ist z.b. einiges zum thema zu finden
    liebe grüsse
    georg

  2. TrustedPaddler

    Servus Georg!

    Der Text sollte Leserbrieflänge haben und nicht mit seitenlangen Fakten über die von der Regierung geplante Abschaffung der Ökostromförderung, über die Besitzverhältnisse der TIWAG, über die Energieverschwendung in den Industrieländern, über... gefüllt werden, das liest niemand.

    Du hast Recht, der Absatz mit dem "Aber auch wir Konsumenten können ein Kraftwerk bauen..." hat in einem Beschwerdebrief nix verloren, das ist nur eine Anregung an jeden einzelnen Energiekonsumenten.

    So eine Anregung auf breite politische (öffentlliche) Basis gestellt, könnte aber gewaltig was bewirken, eine Energiesparaktion an deutschen Schulen hat eine Einsparung von über 50% gebracht!

    LG Peter

  3. TrustedPaddler

    Hy, ich habe vor kurzem eurem Aufruf folge geleistet und die E-Mail´s an die angegebenen Adressen gesendet. Vorgestellt hatte ich mir das ich wohl die Mail losschicke und nix mehr davon höre und sehe, doch föllig unerwartet kam es dazu das ich von 70% der Leuten eine E-Mail zurück bekommen habe. Das fand ich super und meine Einstellung zu diesen Aktionen hat sich stark geändert.

    Sowieso ist das ein sehr gut verfasster Text von euch auch dazu großes Lob.
    m.f.g.
    Holger

  4. TrustedPaddler

    ein nachtrag zu meinem kommentar und ganz aktuell:
    www.dietiwag.at
    äußerst informative seite über die wahren interessen der (gross)kraftwerksbauer mit vielen hintergrundinformationen zum stromgeschäft.
    motto: wie aus atomstrom saubere wasserkraft wird....
    eine saubäre(n) sache
    lg
    georg

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