Vielleicht ist es überflüssig, über die Koppentraun einen Bericht zu verfassen. Sie ist ja bestens bekannt und zählt zu den klassischen und schönsten Flüssen in Österreich. Trotzdem eine Kurzvorstellung aus gegebenem Anlaß, Bedrohung durch Kraftwerksbau.
An der Einstiegstelle in Bad Aussee. Hier vereinigen sich die Wasser von Grundlsee-, Altaussee- und Ödenseetraun und bilden gemeinsam die Koppentraun. Somit ist eine (fast) ganzjährige Befahrungszeit und zumindest im Sommer eine warme Wassertemperatur garantiert.
Gleich zu Beginn trifft man auf ein Kraftwerk, welches freundlicherweise mit einer Bootsrutsche ausgestattet ist. Die Ausleitungsstrecke ist nur kurz und die Qualität der Paddelstrecke leidet darunter nicht. Bei viel Wasser entsteht hier ein übler Rücklauf.
Nachdem sich die Schwierigkeiten langsam steigern, erreicht man den ersten schwierigen Katarakt vor dem "Eissee". Bei höherem Wasserstand kann die Stelle auch rechts umfahren werden.
Lawinenkegel zwischen 1. und 2. Katarakt bei einer Frühjahrsbefahrung und hohem Wasserstand.
Kurz danach folgt die Schlüsselstelle der Koppentraun. Hier wird es besonders bei viel Wasser recht wuchtig.
Im unteren Teil folgen noch einige flotte Katarakte, ehe sich der Bach langsam beruhigt. Die Schwierigkeiten der Koppentraun sind bei niedrigen Wasserstanden bis WW IV+, bei hoher Wasserführung WW V. Im Gastgarten "Koppenrast" direkt an der Ausstiegstelle hat man sich nach einer gelungenen Befahrung eine Stärkung verdient.
Zufriedene Paddler auf der Koppi, so ist es fein.
Danke an den Jörn Weizenböck für die Mithilfe bei den Fotos.









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