Vor den Toren des Nationalparks Hohe Tauern, am Kalserbach [...]
Vor den Toren des Nationalparks Hohe Tauern, am Kalserbach und an der Schwarzach in Osttirol, drohen neue Kraftwerksprojekte. 1998 versprachen die damaligen Bundesminister Molterer (Land- und Forstwirtschaft) und Bartenstein (Umwelt, Jugend und Familie) im Rahmen der WWF-Kampagne "Lebende Flüsse" diese "Heiligtümer von österreichweiter Bedeutung" zu schützen. Nur fünf Jahre später sollen sie der E-Wirtschaft zum Opfer fallen. Um in Hinkunft solche Fehlplanungen zu vermeiden, schlägt der WWF den zuständigen Behörden vor, gemeinsam einen Fließgewässer-Masterplan ausarbeiten. Dieser Plan soll Schutzstrecken mit absolutem Bauverbot und energiewirtschaftlich sinnvoll nutzbare Strecken ausweisen.
Im Nationalpark Donau-Auen, für den sich vor Jahren viele Bürger stark gemacht haben, soll nun die Donau für die Schifffahrt künstlich von 2,50 auf 3,20 Meter vertieft werden. Die Folgen wären ein um circa 18 Prozent schnellerer Abfluss des Wassers und damit noch verheerendere Hochwässer. Auch ökologisch gesehen ist dieser Eingriff höchst fragwürdig, da den Auwäldern durch den dann sinkenden Grundwasserspiegel nicht mehr ausreichend Wasser zur Verfügung stehen. Eine akute Bedrohung der Artenvielfalt wäre die Folge!
Text: WWF Riverwatch Team
Riverwatch-Hotline: 0676/834 88 239
E-Mail: riverwatch@wwf.at
www: www.wwf.at/riverwatch









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