Bericht Dolomitenrodeo 2003

Strahlenden Sonnenschein und Topwasserstand gab es beim heurigen Dolomitenrodeo [...]

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Strahlenden Sonnenschein und Topwasserstand gab es beim heurigen Dolomitenrodeo NICHT, dafür gewannen drei Osttitroler den Bewerb NICHT - soweit zu Oatex' fachkundiger Moderation des Bewerbes, es war eine lustige Sache, der besgate Topwasserstand verschwand nämlich zwei Tage vor dem Event, kam aber dann nach einiger Organisationslist doch wieder.

Beste Laune bei den Starter/inn/en, von re.: Sissi Rubasch, Birgit Mitterhofer, Jutta Kaiser

Der Beginn wurde kurzerhand auf 18:00 verlegt, der Pegel der Isel steigt bekanntlich ab dem Nachmittag bei Schönwetter, klassische Gletscherwassergeschichte, aber es gab kein Schönwetter - im Gegenteil. Am späten Nachmittag begann es zu schütten, also kein Schmelzwasser. Aber ==> eben Regenwasser. So hatte doch alles wieder seine Richtigkeit und nicht nur die Athleten, auch die Zuseher kamen so zu einem feuchten und fröhlichen Event.

Sissi RubaschTschojer Georg

Bei den Junioren konnte der deutsche Christian Minkus (auch Sieger des Lofer Juniorenbewerbes) gegen die österreichische Konkurrenz klar durchsetzen, vor dem Local Georg Tschojer und unserem WM-Starter Seitner Luki. Bei den Damen gab es eine erste Überraschung bei der Durchsicht der Starterliste, unsere Sissi Rubasch aus dem Nationalteam 1999 startete hier beim Dolomitenrodeo 2003 ihr Comeback ! Auch in dieser Disziplin konnten unsere Lieblingsnachbarinnen den Bewerb an sich reissen, die Jutta Kaiser gewinnt vor der Sanne Spölmink und der Sissi gelingt mit einem super dritten Platz und als beste Österreicherin ihr Wiedereinstieg in den internationalen Rodeowettkampf.

Herzig "Helix" Daniel ... ... als bester Österreicher

28 Starter bei den Herren, es war inzwischen so um 22:00, die besten Zehn sollten ins Halbfinale gehen, und dieses Feld war dann gerecht zwischen fünf Deutschen und fünf Österreichern, darunter natürlich der Brandi und der Helix, weiters der Kramsacher eri, der Veit und der Strömer.

Immer für ein Späßchen zu haben: Rrrrastahias, Strömer Michi, Jaufi - allesamt aus dem österreichischen Nationalteam

Ins Finale der besten Fünf hat's dann nur mehr der Helix geschafft, Brandi Gesamtsechster und damit zweiter für die ÖM Wertung, aber auch den Helix schmeisst's im Head-To-Head Finale gleich raus und übrig bleiben der Jobsti Hahn, der Strohmeier Seppi, der Langner Nico und selbstvernatürlich der Tobi Bersch. Um halb eins war's dann entschieden, nach einem superspannenden Nachtfinale zocken der Tobi als Sieger, der Nico als Zweiter und der Seppi als Dritter die Preisgelder ab.

Herzig Daniel, Stefan Ortner

Der Top Manager des Events Andreas Oatex Ortner konnte die Judges mit seinem selbst kreierten Move, dem doppelten supercleanen "Oadoggs", nicht wirklich überzeugen, handelt es sich hiebei ja auch nur um einen stinknormalen WashOut aus dem Spot unter Verabschiedung des paddles (==> superclean) ==> Oatex, du bischt eine NULL ... ! Nicht mehr als diskretes Stillschweigen gibt's wie immer über die Vorkommnisse nach dem Bewerb, wer sollte das auch schon detailgetreu nachvollziehen können, getreu dem Motto "go big or go home " !!!

Die Sieger des Dolomitenrodeo 2003: vo li. nach re.: Tobi Bersch, Nico Langner, Seppi Strohmeier, Veit Krösslhuber als Osttiroler Meister, Jutta kaiser, Christian Minkus und hockend der Geri für den schrägsten Auftritt an diesem Abend.

Dank an die Irene und den Zimml für die Bilder, Dank an den Oschttiroler Kanuclub für den Event !

LG,

Jürgen
- kajak.at -

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2 Kommentare

  1. no-avatar
    Lebiedzik Birgitvor 17 Jahren

    Hey, sind jetzt beim Rodeo auch "nur" noch die Sieger interessant? Wenn ja, dann gibt´s ja schon keinen Unterschied mehr zu den Breitensportarten wo nur noch die Sieger zählen und alle anderen, die auch ihren "Fight" hatten und ihr Bestes gegeben haben, der "Masse" und den Veranstaltern am A... vorbeigehen.
    Dies ist alles andere als kollegial.

    Sehr schade, daß heuer nicht mal mehr eine Rangliste auf der " kajak.at" zu finden ist. Ich bin darüber sehr enttäuscht!

    Wenn die Entwicklung beim Rodeosport so weiter geht, dann sollten sich in Zukunft nur noch die Profis bei der Startnummernvergabe eintragen, denn alle anderen "normalen" Teilnehmer, die auch noch "nebenbei" einem Job und anderen Verpflichtungen nachkommen müssen, "dienen" dann nur noch dazu, daß das Können der Sieger beim Wettkampf nochmals "unterstrichen" wird.

    Und sonst für garnichts.

    Andererseits, wenn das so sein sollte, sind sie dann wirklich Profis? Oder handelt es sich dabei nur um Typen, die mit Gewalt im Mittelpunkt stehen wollen... Das sei dahingestellt...

    Jedenfalls finde ich es, auch wenn ich mich wiederhole, sehr sehr schade, daß die sog. Gaudi und der Spaß an der Sportart und am Umfeld immer mehr von verbissenem "wettgeiern" nach Punkten mit sehr großen Schritten immer mehr an Attraktivität verliert.

    Gerade beim Dolomitenrodeo, wo meiner Meinung nach sonst immer der Spaß, natürlich neben dem Punktesammeln der "Guten" , immer im Vordergrund stand, ist dies sehr traurig.

    Seid mal ehrlich zu euch selbst und denkt drüber nach.


    Tom

  2. no-avatar
    rastahiasvor 17 Jahren

    waun da wos net passt ...
    ... daun schreib hoit de berichte sölber!!!
    (hom wia jo a gmocht, geht gaunz leicht)

    lg
    hias

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