Einen großen Bedarf an Flexibilität und Improvisationsvermögen verlangte das heurige Dolomitenrodeo den Veranstaltern ...[br][/br][br][/br]
Der Spot der Vorläufe zwischen Lienz und Ainet
Einen großen Bedarf an Flexibilität und Improvisationsvermögen verlangte das heurige Dolomitenrodeo den Veranstaltern ab, und die Antwort des Osttirloer Kajkaclubs war ganz einfach: "Wia mochan desch !"
Simon Westgarth (IRL)
Gesagt, getan, unter der Leitung vom Ortner Andreas wurde der endgültige Austragungsort ganz ganz kurzfristig entschieden, und als sich der Wasserstand auch während der laufenden Veranstaltung nicht dazu bewegen ließ, konstant zu bleiben, wurden die Finalläûfe kurzerhand dorthin verlegt, wo's ja eigentlich eh stattfinden hätte sollen, nämlich nach Ainet.
Arnd Schäftlein (D)Tobias Bersch (D)
Die im Unterwasser errichtete Buhne hatte sich im Laufe des leicht verregneten Nachmittags tatsälich zu einem super Spot entwickelt, eine etwa 15m breite und etwa 1 1/2m hohe Welle mit einem satten schneeweißen Polster lud die besten drei Junioren, die besten drei Mädels und die besten 14 Purchen aus den Vorläufen ein zum wohlgefallenen Shredderfinale.
Außerdem sollte - wie bereits in Graz - der beste Junior die Möglichkeit haben, sich im Finale der Herren - in diesem Fall als Fünfzehnter - weiter zu profilieren.
Ulf Sommer (D)Klaus Süßmuth (D)
Die Finali der Damen und der Juniors wurde im "Head to Head" Verfahren ausgetragen, die Kaiser Jutta setzt sich vor der Schlott Ingrid (beide Deutschland) gegen die amtierende Weltmeisterin aus England, Deb Pinninger durch, und bei den Junioren der Männer hat der namhafte Nachwuchs aus Ybbs keine Chance gegen den österreichischen Rodeostarlet dieses Jahres Herzig Daniel.
Bei den Halbfinalläufen standen dann Namen wie Fleming Schmidt (NOR), Arnd Schäftlein (D), Hannes Brandstätter (AUT) und Simon Westgarth (IRL) auf der Streicherliste, und das Head to Head für die besten fünf Männer war eine rein bundesdeutsche Angelegenheit.
Der Nico und der Tobias waren dabei - nano -, dann der Olli Grau, der Süßmuth Klaus und der Pöschl Basti. Die Leistungsdichte bei diesem Dolomiten "Head to Head" Finale verlangte jedem Starter bei jedem Lauf das Letzte ab.
Über blieben die beiden Erstgenannten vom obigen Absatz, der Langner Nico und der Bersch Tobias, und, Leute, ich sag euch, die Beiden haben das Beste gegeben, was wir in Österreich jemals zu sehen gekriegt haben - der Nico setzt zum Exit einen Back Loop an, wird gewertet, und trotzdem hat der Tobi soviel technische Punkte in der Wertung, daß er den zusätzlichen Muliplikator vom Nico damit mehr als egalisiert - the proud winner somit once more: Tobias Bersch aus Deutschland. Ein Finale mit selten dagewesener Spannung ...
Gratulation natürlich auch an den Brandy, wieder mal Erster in der österreichischen Wertung - internationaler Rang 7, dann der Herzig Daniel internationaler Rang 9 und der Krölsshuber Veit internationaler Rang 10.
Daß das Alles so fein gelaufen ist, wie der Ortner Andreas das eingefädelt hat, is' wohl mehr Zufall als Planung, und dieser Zufall heißt Veit, Peter, Stefan, Thomas, nicht zu vergessen der Fritz, die SchreiberInnen, die Zeltauf/abbauer, und alle jene, von denen ich nur mehr das Gesicht, aber nicht mehr den Namen im Kopf hab' - vielen Dank an den Osttiroler Kajakclub !!!
Shredding time,
kajak.at









Mein aller erstes rodeo. das orange rodeo leibchen hab ich heute noch und es passt noch immer (mein boot damals war der necky bliss)