Mühlviertelbericht Teil 2 - 15.01

Mühlviertel Bericht 2. Teil mit großer und kleiner Rodl und Pesenbach...

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Große Rodl Bernd

Die große Rodl - unumstrittene Königin des Mühlviertels

Teil 2 des Mühlviertelberichtes handelt von den Bächen in der westlichen Umgebung von Linz. Die traumhafte GROSSE RODL und ihr kleiner Zubringer KLEINE RODL, sowie eine Mühlvierteler "Extremrinne" - der PESENBACH.

Die GROSSE RODL ist wohl der bekannteste Fluß im Mühlviertel. Sie ist nur 15 Minuten von Linz entfernt und ist daher der Hausbach der Linzer Kajakfahrer. Die Standardstrecke von Grammastetten bis Rottenegg bietet eine der schönsten WW IV - V Strecken im Mühlviertel. Charakteristisch ist die hohe Wassergeschwindigkeit und das relativ starke und durchgehende Gefälle. Eine gewisse Ähnlichkeit zum Pitzbach kann man ihr eigentlich nicht absprechen.
Hat sie Wasser sollte man nicht lange zögern, denn das Wasser läuft hier sehr schnell wieder ab. Ideal zum Kennenlernen ist ein Pegel 170 - 180cm in Rottenegg. Ab 200cm wird sie sehr schnell, da ist dann eine Streckenkenntnis sicherlich von Vorteil.

Die obere Rodl ab Untergeng bietet schönes, leichteres Wildwasser, mit einer schwierigen Stelle - der "Kompression"Der "Tischlerhupfer" ab hier beginnt der schwierige Teil der Großen Rodl. Gleich darauf folgt das Waldbad von Grammastetten

Idealwasser auf der Großen Rodl unterhalb vom Zuckerhut.

Der PESENBACH ist ein sehr kleiner und extrem steiler Bach. Er wurde 1986 erstbefahren, anschließend folgten einige Befahrungen ehe der Bach total verklaust in einen mehrjährigen "Dornröschenschlaf" verfiel.Aber auch ohne die vor dem Hochwasser entfernten Baumhindernisse halte ich ihn für eine Expedition. Daher würde ich ihn auch nicht zum Standardprogramm im Mühlviertel zählen.

Der Pesenbach wurde allerdings soweit ich weiß seit dem großen HW 2002 noch nicht befahren. Da von großen Schäden im Tal berichtet wurde, sind Veränderungen im Flußlauf sehr wahrscheinlich. Durch das Pesenbachtal verläuft ein schöner Wanderweg, von dem aus alle Passagen gut einsehbar sind.

Der "Zuckerhut" auf der großen Rodl, eine der spektakulärsten Stellen.

Die Große Rodl hat das gewaltige Hochwasser vom vorigen Sommer relativ gut vertragen. Lediglich bei der zweiten Insel muß man jetzt die linke Spur wählen. Der Zuckerhut ist höher geworden und ist besonders im rechten Teil des Unterwassers nicht mehr sauber.

Waldbad Ausfahrt in Grammastetten - Große Rodl

Wenn der Rodlpegel über 200cm ist, so wird auch die KLEINE RODL fahrbar. Die 2 Bilder zeigen den Charakter des Baches relativ gut.Persönlich halte ich die kleine Rodl eher für eine Alternative, wenn man sich die große Rodl wegen dem Wasserstand nicht mehr zutraut.

Aber die Kleine Rodl hat ihre Fans, sie ist aber ein steiniger, schneller Kleinfluß der einige Überraschungen verbirgt. Wem so etwas gefällt der soll sie sich anschauen. Ich halte einen Rodl Pegel von 200 - 210cm für ideal (und nicht wie im DKV 200 - 230), weil der enge Bach nicht gerade mit vielen Kehrwassern aufwarten kann.

Danke an den Manfred Bauer für die Unterstützung mit den Fotos von der großen Rodl!

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2 Kommentare

  1. TrustedPaddler

    Klasser Bericht von der Königin!

  2. TrustedPaddler
    Bernhard Maurachervor 16 Jahren

    Super Bericht Thomy!
    Das nächst mal komm ich mit!!!

    Gruss, Bernhard M.

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