Mit dem Paddel um die Welt: Brad Ludden, 21, ein renommierter Kajaker aus Vail, Colorado ...

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Mit dem Paddel um die Welt: Brad Ludden, 21, ein renommierter Kajaker aus Vail, Colorado, und fünf weitere Verwegene wollen per Kajak um die Welt.

Dabei sollen in rund sieben Monaten 54 Länder auf sechs Kontinenten bereist werden - und das gesamte Abenteuer soll mehr oder weniger live in ebensovielen Ländern mitzuerleben sein.

Das Team plant, aus dem Trip, bei dem es auch quer durch die Wildnis und durch Flussläufe gehen wird, die noch niemand je befahren hat, eine wilde, aber massentaugliche Mischung aus TV-Show, Reality-Sendung, Kinoromanze und Action-Abenteuer zu machen.

Gedreht wird in Eigenregie, gesendet wird von Stützpunkten aus, die auf dem Weg liegen. Wobei das Equipment samt Booten des öfteren auch auf den Schultern der Abenteurer querfeldein zum nächsten Wildwassertrip wandern muss - fürwahr kein leichtes Unterfangen.

Veranschlagt zur Realisation des gigantomanischen Kajakkurses sind zumindest 1 Million Euro. Bis dato scheppert es in den Budgettöpfen allerdings noch etwas hohl. No problem - der Start soll erst im August dieses Jahres erfolgen.

Ludden ist bereits auf gefährlichen Flüssen in immerhin 35 Ländern unterwegs gewesen, einige Erstbefahrungen inklusive. Seine sportliche Performance steht außer Zweifel - doch ob sich der junge Wasserfreak an den anderen Zielen des Projekts nicht schwer verheben wird, ist zurzeit ein heißes Diskussionsthema in der Medienwelt.

Indes sieht Brad Ludden neben den TV-Aktivitäten und einem nach der Expedition zu schreibenden Buch noch reichlich Platz für einen Kinofilm, der müden Stadtbewohnern die Höhepunkte des Trips nahebringen soll. Ganz schön große Brötchen, die Ludden da backen will, doch er hat auch eine andere, sehr soziale Seite.

Mit einem aufsehenerregenden Kajak-Programm für jugendliche Krebskranke namens First Descents will Ludden nach eigenen Worten zurückgeben, was ihm Mutter Natur bisher reichlich geschenkt hat.

Dabei wird den Teilnehmern vermittelt, wie sie sich für ihren Kampf gegen den Krebs mit den Kräften der Natur verbünden - Kajak, Reiten, Yoga und weitere Aktivitäten werden den Kindern von Top-Sportlern vermittelt.

Begleitend erzählen prominente Gast-Vortragende aus der Sportlerszene, wie sie es schaffen, ihre außergewöhnlichen Leistungen zu vollbringen. Das Camp läuft nun schon das dritte Jahr und ist ein Bombenerfolg, auf den Brad mit Recht stolz ist.

Interessenten, die eine profunde Biographie in Medizin oder Sport vorweisen können, sind übrigens als Volontäre bei First Descents gerne gesehen. Brad trifft man dort allerdings eher selten, kein Wunder bei seinen dauernden Reiseplänen.

Autor Kurt F.

Text und Bilder: www.expeditionzone.com/.

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