Von der Scheuxen Mühle bis zur Mündung in die Dona

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Einstieg: Scheuxen Mühle. Erreichbar über die Landesstraße von Wesenufer über Waldkirchen nach St. Sixt.
Ausstieg: Mündung des Kl. Kölbaches in die Donau ca. 300m oberhalb der Brücke von Niederranna. Großer Parkplatz an der Nibelungenstraße.

Pegel: kein Pegel vorhanden - Besichtigung erforderlich

Gruppe: Der Kleine Kößlbach verträgt keine Großgruppen. Die Zahl der Gruppenmitgliedersollte daher so gewählt werden, dass notwendige Sicherungen erfolgen können und die Natur trotzdem geschützt wird!

Ausrüstung: Komplette WW-Ausrüstung inkl. Bergegeräte für klemmgefährliche Bäche

Beim Einstieg Scheuxen Mühle bitte die Eigentümer fragen, ob das Transportfahrzeugauf dem Privatgrundstück abgestellt werden darf. Die Besitzer sind sehr entgegenkommend. Da durch die Mühle Wasser abgeleitet wird, ist der erste Abschnitt des Baches extrem eng. Für Kurzboote jedoch kein Problem. Nach kurzer, spritziger Fahrt fließt von links der Perlbach zu. Unmittelbar danach verabschiedet sich die Zivilisation mit einer niedrigen Holzbrücke. Da weder Forstwege noch Fischerpfade den Bach begleiten, gestaltet sich das Verlassen der Waldschlucht als sehr schwierig und mühsam. Da auf dem Kleinen Kößlbach immer mit Verklausungen und Baumhindernissen gerechnet werden muss, empfiehlt es sich eine Säge mitzunehmen. Noch besser wäre eine vorherige Besichtigung zu Fuß (schweißtreibend!). Nach dem Perlbach nimmt das Gefälle nochmals zu und das Bachbett beginnt sich kataraktähnlich zu präsentieren. Nach einer ca. 2m hohen Felsstufe (rechts abfahren) folgt die schwierigste Stelle des Baches. Der "Rabauer Tümpl" stellt sich scheinbar unüberwindbar in den Weg. Dieser wasserfallähnliche Katarakt ist steck- und klemmgefährlich. Falls er befahren werden sollte (Schwierigkeit: WW V- bis ?), muss entsprechend abgesichert werden. Äußerst rechts scheint die Befahrung erfolgversprechend zu sein. Die Umtragung erfolgt am linken Ufer. Es handelt sich dabei um einen mit groben Steinblöcken durchsetzten Steilhang. Im Tosbecken des Wasserfalles kann wieder zugestiegen werden. Nach kurzer Fahrt taucht nochmals eine Kataraktstelle auf. Diese ist jedoch einfacher zu bewältigen. Die Schwierigkeiten nehmen in der Folge deutlich ab, wenngleich noch einige nette Stufen zu durchfahren sind. Durch Forstwege, Uferverbauungen, Sohlschwellen und erste Häuser macht sich die Zivilisation wieder bemerkbar. Ein letzter Schwall und die Brücke der Nibelungenstraße ist erreicht. Am rechten Ufer wird angelandet und die Boote brauchen nur zum Parkplatz hochgehoben werden.

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